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Tropenterrarium

Die wohl bekannteste Form von Terrarien ist das Tropenterrarium. Es wird auch gern als Regenwaldterrarium bezeichnet und eignet sich hervorragend für die Zucht und Haltung von Amphibien, Reptilien und Pflanzen, die normalerweise in tropischen Gebieten heimisch sind. Es besteht in der Regel aus Glas, Kunststoff oder versiegelten OSB-Platten. Um Pflanzen und Tiere beobachten zu können und eine optimale Beleuchtung zu gewährleisten, sind die Front- und Deckenpartie durchsichtig. Die Fütterung der Terrarium-Bewohner erfolgt durch die zweigeteilte Frontscheibe.




Das Tropenterrarium verfügt über mehrere Lüftungsflächen, welche sich meist unterhalb der Frontscheibe und im hinteren Drittel der Deckenscheibe befinden. Die Bodenplatte ist mit Abflussbohrungen ausgestattet, durch welche das zur Beregnung des Tropenterrariums verwendete Wasser problemlos ablaufen kann.

Tropisches Klima garantiert

Die Luftfeuchtigkeit liegt in der Regel zwischen 70 und 80 %. Abhängig von den „Bewohnern“ des Tropenterrariums kann diese aber auch schwanken. Das gleiche gilt für die Temperatur. Wie in der Natur auch, sollte über den Tag verteilt ein Temperaturgefälle erreicht werden, was sich beispielsweise durch zusätzliche Wärmespots regulieren lässt. Optimal ist eine Temperatur von 32°C im oberen Bereich des Tropenterrariums und ca. 23°C im unteren Bereich. In der Nacht wird die Temperatur auf 18°C bis maximal 20°C abgesenkt.

Bepflanzung im Tropenterrarium

Bromelien, Orchideen, Farne, Moos & Co. sorgen nicht nur für eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit im Terrarium, sondern bieten den Tieren zudem vielfache Versteck- und teilweise sogar Eiablagemöglichkeiten. Da die Pflanzenpracht das Klima in einem Tropenterrarium entscheidend beeinflusst, sollte die Auswahl vor dem Kauf jedoch gut überlegt sein. Zudem ist auch zu berücksichtigen, dass sich einige Bewohner des Tropenterrariums gern alles schmecken lassen, was das dort wächst. Hat man einem solch hungrigen Schützling ein Zuhause gegeben, verzichtet man besser auf bestimmte Pflanzenarten.

Tropischer Bodengrund

Der Bodengrund sollte auf jeden Fall zu dem erforderlichen Klima und nicht zuletzt zu den Terrarium-Bewohnern passen. So gibt es folgende Möglichkeiten, den Boden des Tropenterrariums perfekt auszustatten:

  1. Terrariensand/Terrarienerde
  2. Am häufigsten wird Terrariensand, insbesondere echter Wüstensand, verwendet. Vor allem Reptilien, wie Schlangen, Warane, Agamen oder Chamäleons fühlen sich in Wüstensand zu Hause. Der Sand sollte über gute Grab- und Wühleigenschaften verfügen. Auch Terrarienerde erfreut sich sowohl bei Besitzern von Tropenterrarien, als auch Schildkröten & Co. größter Beliebtheit. Sie ist ein optimaler Feuchtigkeitsspeicher und bindet schnell die Ausscheidungen der Bewohner. Dies erleichtert das Reinigen des Terrariums, da die Ausscheidungen gut lokalisiert werden können.

  3. Borken, Rinden, Mulche
  4. Diese hochwertigen Bestandteile eines Tropenterrarium-Bodens haben wichtige Eigenschaften: sie speichern Feuchtigkeit sehr gut und nehmen die Ausscheidungen der Terrarium-Bewohner perfekt auf. Abgesehen davon, dass dieser Bodengrund auch als keimhemmend gilt und somit zur Hygiene des Tropenterrariums beiträgt, sorgt er zusätzlich für eine natürliche und schöne Optik.

  5. Kokosfaser-Humus
  6. Insbesondere für die Haltung von Fröschen, Salamandern, Insekten und sonstigen Reptilien ist Humus bestens geeignet, der aus Kokosfasern besteht und aufgrund seines geringen Gewichtes leicht von den Bewohnern des Terrariums bewegt werden kann. Dieser spezielle Bodengrund ist ein großartiger Feuchtigkeitsspeicher und hat hervorragende Grabeigenschaften. Trotz der hohen Luftfeuchtigkeit in einem Tropenterrarium verhindert der Kokosfaser-Humus zudem die Bildung von Schimmel dank seines optimalen pH-Wertes.

Einrichtung eines Tropenterrariums

Abhängig von den Schützlingen, die beherbergt werden, können Äste, Wurzeln, Lianen, Kork, Steine, kleine Wasserfälle, Höhlen und vieles mehr das Tropenterrarium schmücken. Berücksichtigt werden sollte hier allerdings die Größe des Terrariums. Auch die Art der Tiere spielt eine ausschlaggebende Rolle. Vor allem Bodenbewohner brauchen mehr Bewegungsfreiheit. Deshalb sollte das Terrarium nicht „überladen“ werden. Bei diesem Thema sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Was aber auf keinen Fall in einem Terrarium fehlen darf – eine Wasserschale!