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Terrarienerde (Erde, Humus) fürs Terrarium

Terrarienerde ist ein sehr beliebtes Bodensubstrat und wird unter anderem zur Haltung von Schildkröten, Achatschnecken oder Schlangen verwendet. Die Tiere fühlen sich darauf pudelwohl und profitieren durch die natürliche Grabfähigkeit der Terrarienerde.




Wer Haustiere im Terrarium pflegt, der weiß auch, wie wichtig eine naturnahe Gestaltung ist. Die meisten Arten benötigen darüber hinaus ein bestimmtes Klima um sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben. Für die naturnahe Gestaltung und für die Aufrechterhaltung geeigneter klimatischer Bedingungen ist deshalb Erde im Terrarium unverzichtbar. Doch sollte nicht beliebige Erde dafür genommen werden.

Wieso spezielle Terrarienerde kaufen?

Vor allem wer sich gerade erst anfängt mit der Terraristik zu beschäftigen, und direkt zu Beginn eine große Tierart halten will, fragt sich, ob er nicht einfach Erde aus dem Garten oder einfache Blumenerde nutzen kann. Beides scheint zunächst die perfekte, kostengünstige Alternative zu sein, hat jedoch eine Vielzahl von Nachteilen. Erde aus dem Garten enthält eine Vielzahl von Bodenlebewesen, welche im Terrarium unerwünscht sind. Diese können Krankheitserreger in sich tragen und gefressen werden, oder selbst den Pfleglingen gefährlich werden. Da kaum alle Tiere aus der Erde gesammelt werden können, muss die Erde im Ofen sterilisiert werden – was den Tod dieser Tiere bedeutet. Gleichzeitig werden jedoch auch harmlose Tiere wie beispielsweise viele Bakterien abgetötet. Diese tragen in einem gesunden Terrarium dazu bei, dass Futterreste und Kot nicht sofort verschimmeln können, sondern werden auf weniger schädliche Weise abgebaut. Fertige Terrarienerde ist dagegen frei von Bodentieren, jedoch nicht vollständig leblos, wodurch sie die Basis für einen gesunden Lebensraum bietet.

Darüber hinaus enthält Gartenerde viele Steinchen, welche bei unvorsichtigem Einfüllen der Erde die Bodenscheibe leicht beschädigen und einen sehr teuren Sachschaden verursachen können. Auch scharfkantiger Sand ist oft in dieser Erde enthalten und kann äußerlich oder, beim Verschlucken zusammen mit Futter, innerlich Verletzungen verursachen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Gartenerde und Blumenerde oft nicht den natürlichen Bedingungen entsprechen, wie der Bodengrund im ursprünglichen Lebensraum der Pfleglinge. Entsprechend unmöglich wird es somit eine naturnahe Einrichtung zu realisieren, welche den Bedürfnissen der Pfleglinge entspricht.

Naturnahe Lebensräume mit Terrarienerde gestalten

Terrarienerde ist die Basis für jede Gestaltung von Lebensräumen. Sie ist für bodenbewohnende Tiere ein elementarer Bestandteil ihres Lebensraums. Sie bietet nicht nur Lauffläche, sondern kann auch bei grabenden Tieren den eigentlichen Lebensraum darstellen.

Auch für Pflanzen, welche in vielen Lebensräumen in großer Anzahl vorkommen, bietet hochwertige Terrarienerde die Grundlage zum leben und für ein gesundes Wachstum. Gesunde, üppige Pflanzen bieten Klettermöglichkeiten, Verstecke, und helfen dabei ein stabiles Klima zu schaffen.

Vor allem in Waldterrarien ist Humus Terrarienerde unverzichtbar. Humus bildet die oberste Erdschicht in Wäldern, bietet Nährstoffe für Pflanzen und hält insbesondere viel Feuchtigkeit. Eine dicke Schicht Terrarienerde kann deshalb oberflächlich abtrocknen, während in den tieferen Schichten weiterhin Wasser verbleibt, welches die Pflanzen und grabende Tiere nutzen können. Darüber hinaus hält eine dicke Humus Schicht die Luftfeuchtigkeit auf einem stabilen Niveau, da sowohl Wasser abgegeben, als auch aufgenommen werden kann.

Da Terrarien eine Miniaturform eines Lebensraum darstellen, ist auch der Bodengrund eine kleinere Ausführung der natürlichen Gegebenheiten. In vielen Fällen macht es deshalb sogar Sinn einen gemischten oder mehrschichtigen Bodengrund zu nutzen. Hierführ können neben Humus Terrarienerde auch Lehm, Sand und Substrat aus Pinienrinde in das Terrarium gefüllt werden.