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Regenwaldterrarium

Mittels Regenwaldterrarium kann eine kleines Stück Regenwald in das heimische Wohnzimmer einziehen. Ein Regenwaldterrarium wird auch als Tropenterrarium bezeichnet, da es tropische Luft wiedergibt. In diesen Terrarien leben Pflanzen und Tiere, die man ansonsten in den feuchten Tropen findet. Regenwaldterrarien sind in der Regel aus Glas, weil ein hölzernes Terrarium die hohe Luftfeuchtigkeit auf keinen Fall aushalten und daher kaputt gehen würde. Während des Tages betragen die Temperaturen durchschnittlich zwischen 20 und 30 Grad. In der Nacht liegen diese bei bis zu 22 Grad. Am Tag liegt die Luftfeuchtigkeit bei 80 bis 90 Prozent. Nachts sind nahezu 100 Prozent vorteilhaft.




Vorteile eines Regenwaldterrariums

  • es gibt keinen Schimmel
  • die Reinigung ist einfach
  • für Reptilien ist die Luftfeuchtigkeit garantiert
  • hier können nahezu alle Tiere leben
  • man hat auf das Tier eine gute Sicht
  • die Abdichtung ist hervorragend

Einrichtung eines Regenwaldterrariums

Damit man Pflanzen und Tiere in einem Regenwaldterrarium artgerecht halten kann, ist es wichtig, dass eine entsprechende Anpassung an deren natürlichen Lebensbereich erfolgt. Luft, Wärme, Feuchtigkeit und Licht sollten die tropischen Lebensbedingungen wiederspiegeln.

Der ideale Standort für das Regenwaldterrarium

Grundsätzlich eignet sich jeder Platz im Haus. Jedoch ist es das Beste, wenn man im Wohnzimmer eine ruhige Stelle für das Regenwaldterrarium findet. Allerdings sollte es auf keinen Fall neben dem Kamin oder nah am Fenster positioniert werden, da die Ofenhitze oder unmittelbare Sonneneinstrahlung die pflanzlichen und tierischen Bewohner nicht so gerne mögen. Mit entsprechendem Inhalt kann das Regenwaldterrarium ziemlich schwer werden. Daher ist es sinnvoll, ebenso einen stabilen Unterschrank anzuschaffen. Zudem ist es möglich, hier die Elektrik, Reinigungsmittel und Futter unterzubringen.

Das richtige Klima

Das passende Klima ist im Regenwaldterrarium erforderlich, damit die dort lebenden Tiere sich zuhause fühlen. Zu den wichtigsten Klimakriterien gehören die Beleuchtung, die Temperatur, die Be- sowie Entlüftung und die Luftfeuchtigkeit. Durch Heizstäbe, Spotstrahler, Heizmatten und extra Beheizung wird bei größeren Terrarien die notwendige Wärme erzeugt. Wenn Tiere sich oft sonnen, wie etwa die Schildkröte, ist es wichtig, noch extra Sonnenquellen zu montieren. Die Bewohner des Regenwaldterrariums benötigt kaum UV Licht, weil durch das Dickicht des Regenwaldes wenig Sonne hineingelangt.

Tropischer Bodenbelag

In einem Regenwaldterrarium sollte man am besten einen erdigen Boden, wie etwa Torf, Blumenerde, Gartenerde, Rindenmulch oder Rindenhumus hineingeben. Wichtig ist, dass diese Böden auf keinen Fall mit Chemie oder Dünger vorbehandelt wurden. Um hier ganz sicher zu sein, besorgt man den Bodengrund im Terrarien-Fachhandel.

Regenwald-Deko

Im Regenwaldterrarium kann man Steine platzieren. In dem Zuhause der Reptilien ist es ebenso möglich, Höhlen zum Rückzugsort anzulegen. Zum Dekorieren sind auch verschiedene Hölzer und Wurzeln geeignet. Steinaufbauten sollte man möglichst mit Silikon befestigen, um Verletzungen der Tiere vorzubeugen.

Regenwald-Pflanzen

Um dem Auge noch mehr zu bieten, sollte man im Regenwaldterrarium Pflanzen positionieren. Dabei muss man sich zwischen echte Gewächse oder Kunstpflanzen entscheiden, denn beide Arten haben ihre Vorzüge und Nachteile. Kunstpflanzen kann man rasch reinigen. Jedoch tragen sie nicht zur Luftfeuchtigkeit bei. Echte Pflanzen sind hübscher. Diese können allerdings von Futterinsekten angebissen werden und dann rasch unschön wirken. Im Regenwaldterrarium sind diese jedoch für die Luftfeuchtigkeit unverzichtbar. Das Beste ist, wenn man ins Terrarium echte Gewächse und Kunstpflanzen platziert.

Mit Wasserschalen und kleinen Wasserfällen kann man ein Regenwaldterrarium hervorragend ausstatten. Manche Tiere aus dem Regenwald mögen bewegtes Wasser. Zudem hat man ebenso die Möglichkeit, eine Beregnungsanlage zu montieren, um im Regenwaldterrarium die Luftfeuchtigkeit konstant zu halten.

Reptilien & Pflege

Es gibt viele Reptilien, Spinnen, Insekten, Schlangen oder Amphibien, die in einem Regenwaldterrarium leben können. Hier hält man Tiere, die ansonsten in den feuchten Tropen daheim sind. Dabei geht es um eine große Auswahl an Wüstenterrariumtieren, wie Stumpfbandnatter, Tigergecko, Ritteranolis, Tokee, Rotkehlanolis, Schmuckhornfrosch, Baumvogelspinne, Riesenvogelspinne, Helmleguan, Dickkopfanolis, grüner Laubfrosch, Goldfröschchen, grüner Nackenstachler, Taggecko und Pfeilgiftfrosch. Wichtig ist, einen seriösen Züchter zu finden und sich umfassend über das Halten der Tiere zu erkundigen, ehe man ein Tier für dieses Terrarium wählt.

Um Reptilien artgerecht zu halten und zu pflegen, sollte man auf eine naturnahe Ernährung, Feuchtigkeitszufuhr, ausreichende Beheizung und Beleuchtung, eine Reinigung in regelmäßigen Abständen sowie auf die Einhaltung der Klimabedingungen achten. Wichtig ist, dass man bereits beim Einrichten das Regenwaldterrarium keineswegs so vollstopft. Somit lässt es sich leichter regelmäßig reinigen. Zudem muss man die Einrichtungs- und Dekorationsgegenstände zum Reinigen herausnehmen. Den getrocknete Kot beseitigt man mit einer Pinzette oder Zange. Die herausgenommenen Einrichtungsmaterialien bürstet man heiß und wäscht sie ab. Die Scheiben des Terrariums reinigt man mit Bürste und Wasser. Dieses Zuhause für Reptilien sollte regelmäßig gereinigt werden, da ansonsten aufgrund des Hygienemangels das Tropentier krank werden kann. Selbst die Wasserpflege in regelmäßigen Abständen ist notwendig. Das Beste ist, dass man im Regenwaldterrarium Wasser morgens versprüht. Zudem ist es wichtig, dem Tier eine Bade- und Trinkmöglichkeit zu bieten. Die aufgestellten Trinkgefäße sollten jeden Tag gereinigt werden. Zudem ist es sehr sinnvoll, einen Wasserfilter im Terrarium anzubringen. Bei größeren Wasserstellen muss ein regelmäßiger Wasserwechsel jede zweite Woche stattfinden. Dazu tauscht man 30 Prozent des verbrauchten Wassers gegen frisches aus.